Ligurien gehört zu den abwechslungsreichsten Regionen Norditaliens und lässt sich ideal mit dem Auto erkunden. Spektakuläre Küsten, bunte Dörfer, historische Städte und die beeindruckende Landschaft zwischen Mittelmeer und Bergen machen die Region perfekt für eine Rundreise.
Doch welche Orte sollte man miteinander verbinden und wie viel Zeit sollte man einplanen?
Unsere 14-tägige Ligurien-Rundreise führt dich von Genua über die malerischen Orte der Cinque Terre und Portovenere bis nach Camogli, Rapallo und Sanremo. Dabei bleibt genügend Zeit, die bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu entdecken und zwischendurch auch kleinere Küstenorte, Wanderwege und die Landschaft Liguriens zu genießen.
Die Route ist bewusst nicht zu vollgepackt. Statt jeden Tag möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken, solltest du dir immer wieder Zeit für spontane Stopps und längere Pausen nehmen. Gerade die kurvenreichen Küstenstraßen, kleinen Dörfer und versteckten Aussichtspunkte gehören zu den schönsten Teilen einer Ligurien-Rundreise.
Die Route umfasst sowohl die bekanntesten Küstenorte Liguriens als auch kleinere Dörfer, historische Städte, schöne Strände und die typischen Landschaften zwischen Mittelmeer und Bergen.
Deine Ligurien-Rundreise beginnt in Genua, der Hauptstadt Liguriens und einer der bedeutendsten Hafenstädte Italiens.
Für Genua reicht bei dieser Rundreise ein voller Tag, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Die historische Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden und führt dich durch enge Gassen, historische Plätze und vorbei an prächtigen Palästen.
Zu den wichtigsten Highlights gehören die Kathedrale San Lorenzo, der Palazzo Ducale, die Via Garibaldi, der Porto Antico und die Lanterna di Genova.
Auch die sogenannten Caruggi, die engen Gassen der Altstadt, solltest du dir nicht entgehen lassen. Am Abend kannst du noch entlang des Hafens spazieren und den ersten Tag entspannt ausklingen lassen.
Wenn du mit dem Auto anreist, solltest du auf die ZTL-Zonen achten. Große Teile des historischen Zentrums dürfen nicht ohne entsprechende Genehmigung befahren werden.
Am besten stellst du dein Auto außerhalb der ZTL ab und erkundest die Innenstadt zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
In Genua findest du zahlreiche Hotels, B&Bs, Apartments und Ferienwohnungen. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, solltest du besonders auf eine Unterkunft mit Parkmöglichkeit achten.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Camogli: ca. 40 Minuten
Am zweiten Tag geht es nach Camogli, einem der schönsten Küstenorte an der Riviera di Levante.
Der Ort ist für seine bunten Häuser direkt am Meer und die lange Uferpromenade bekannt. Besonders schön ist die Spiaggia di Camogli, an der du bei gutem Wetter eine erste Pause am Meer einlegen kannst.
Anschließend kannst du nach San Fruttuoso weiterfahren beziehungsweise mit dem Boot dorthin gelangen. Die kleine Abtei liegt abgeschieden in einer Bucht und ist ein besonderes Ziel an der ligurischen Küste.
Wer gerne wandert, kann San Fruttuoso auch über einen Wanderweg durch die Landschaft der Halbinsel von Portofino erreichen.
Camogli ist klein und die Parkmöglichkeiten sind begrenzt. Am besten stellst du das Auto auf einem ausgewiesenen Parkplatz ab und erkundest den Ort zu Fuß.
Zur Auswahl stehen Hotels, B&Bs und Ferienwohnungen. Alternativ kannst du auch in der Umgebung übernachten.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Portofino: ca. 30 Minuten
Heute steht mit Portofino einer der bekanntesten Orte Liguriens auf dem Programm.
Das kleine ehemalige Fischerdorf liegt malerisch in einer geschützten Bucht. Rund um den Hafen kannst du durch die bunten Gassen schlendern und die besondere Atmosphäre des Ortes genießen.
Anschließend lohnt sich der Aufstieg zur Castello Brown. Von hier hast du einen schönen Blick über Portofino und die umliegende Küste.
Wenn du noch Zeit hast, kannst du einen Spaziergang in Richtung San Giorgio unternehmen oder den Tag einfach entspannt am Hafen ausklingen lassen.
Für eine Badepause bieten sich die kleinen Buchten rund um Portofino an. Allerdings sind die Strände hier deutlich kleiner als an anderen Orten der ligurischen Küste.
Direkt in Portofino gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten. Am einfachsten ist es, das Auto in Santa Margherita Ligure abzustellen und von dort mit Bus oder Schiff nach Portofino zu fahren.
Für die nächsten Tage eignet sich Santa Margherita Ligure oder Rapallo als Ausgangspunkt. Dort findest du zahlreiche Hotels, B&Bs und Ferienwohnungen.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Rapallo: ca. 15 Minuten
Rapallo ist deutlich größer als Portofino und bietet eine Mischung aus historischem Zentrum, Strand und mediterraner Uferpromenade.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört das Castello sul Mare, das direkt am Wasser liegt. Anschließend kannst du durch die Innenstadt schlendern und die Promenade entlanggehen.
Für eine Pause am Meer eignen sich die Strände rund um Rapallo. Wer noch Zeit hat, kann mit der Seilbahn zum Santuario di Nostra Signora di Montallegro fahren und die Aussicht über die Küste genießen.
Rund um das Zentrum gibt es mehrere Parkhäuser und öffentliche Parkplätze. Von dort sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erreichbar.
Rapallo eignet sich gut für eine Übernachtung, da es eine größere Auswahl an Hotels, B&Bs und Ferienwohnungen gibt.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Sestri Levante: ca. 30–40 Minuten
Sestri Levante liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen zwei Buchten und gehört zu den schönsten Badeorten an der Riviera di Levante.
Besonders bekannt ist die Baia del Silenzio, die von bunten Häusern eingerahmt wird. Die zweite große Bucht, die Baia delle Favole, bietet einen langen Strand und eignet sich besonders gut für einen entspannten Nachmittag am Meer.
Auch die historische Altstadt mit ihren kleinen Gassen, Geschäften und Cafés lohnt sich.
Rund um das Zentrum gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. In der Hauptsaison solltest du möglichst früh ankommen.
Sestri Levante bietet zahlreiche Hotels, B&Bs und Ferienwohnungen. Besonders praktisch ist eine Unterkunft in der Nähe des Zentrums oder der Baia del Silenzio.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Levanto: ca. 25–30 Minuten
Levanto ist ein guter Ausgangspunkt für den nächsten Tag in den Cinque Terre. Gleichzeitig lohnt sich der Ort selbst für einen entspannten Tag.
Im Zentrum findest du historische Gebäude, kleine Gassen und die Chiesa di Sant’Andrea. Besonders schön ist die lange Strandpromenade mit dem Spiaggia di Levanto.
Der breite Sand- und Kiesstrand gehört zu den größeren Stränden dieser Küstenregion und bietet eine gute Möglichkeit, vor dem Besuch der Cinque Terre etwas zu entspannen.
Rund um den Ortskern gibt es verschiedene Parkmöglichkeiten. In der Hauptsaison solltest du frühzeitig einen Parkplatz suchen.
Levanto bietet viele Hotels, Ferienwohnungen und B&Bs und eignet sich deshalb besonders gut als Übernachtungsort vor dem Cinque-Terre-Tag.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Cinque Terre: ca. 10–20 Minuten bis zum ersten Ort
Heute beginnt dein erster Tag in den Cinque Terre. Statt alle fünf Dörfer an einem Tag zu besuchen, konzentrierst du dich zunächst auf Monterosso al Mare und Vernazza.
Monterosso ist das größte der fünf Dörfer und besitzt den bekanntesten Strand der Cinque Terre. Hier kannst du den Tag entspannt mit einem Spaziergang durch den Ort und einigen Stunden am Meer beginnen.
Anschließend geht es mit dem Zug weiter nach Vernazza. Das kleine Dorf liegt spektakulär zwischen den Felsen und dem Mittelmeer. Besonders schön ist der Blick vom höher gelegenen Wanderweg auf den Hafen und die bunten Häuser.
Das Auto solltest du in Levanto stehen lassen. Die Dörfer der Cinque Terre sind mit dem Auto nur schwer erreichbar und Parkplätze sind sehr begrenzt. Zwischen den Orten kannst du bequem den Zug nutzen.
Am einfachsten ist es, weiterhin in Levanto zu übernachten. Dadurch musst du die Unterkunft nicht wechseln und kannst an beiden Tagen bequem mit dem Zug in die Cinque Terre fahren.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt: Zug zurück nach Levanto
Du möchtest die fünf Dörfer der Cinque Terre während deiner Ligurien-Rundreise genauer erkunden? In unserem Cinque-Terre-Reiseführer findest du die schönsten Sehenswürdigkeiten, Wanderwege und praktische Tipps für deinen Besuch.
Am zweiten Tag stehen Manarola und Riomaggiore auf dem Programm.
Manarola gehört mit seinen bunten Häusern, die sich spektakulär an den Felsen entlangziehen, zu den bekanntesten Motiven der Cinque Terre. Besonders schön ist der Blick auf das Dorf vom Küstenweg.
Danach geht es weiter nach Riomaggiore. Das Dorf liegt in einem engen Tal und führt über kleine Gassen hinunter zum Hafen. Auch hier lohnt es sich, etwas Zeit für einen Spaziergang und die Aussicht auf die Küste einzuplanen.
Corniglia kannst du bei Interesse zusätzlich besuchen, musst du aber nicht. Gerade bei einer entspannten Rundreise reichen vier der fünf Dörfer völlig aus.
Auch heute bleibt das Auto am besten in Levanto stehen. Nutze für die Fahrt zwischen den Dörfern wieder den Zug.
Nach dem zweiten Cinque-Terre-Tag kannst du noch eine Nacht in Levanto verbringen. So musst du nicht ständig die Unterkunft wechseln.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Portovenere: ca. 1–1,5 Stunden
Du möchtest die fünf Dörfer der Cinque Terre während deiner Ligurien-Rundreise genauer erkunden? In unserem Cinque-Terre-Reiseführer findest du die schönsten Sehenswürdigkeiten, Wanderwege und praktische Tipps für deinen Besuch.
Heute geht es zunächst nach La Spezia, einer lebhaften Hafenstadt am Golf der Poeten. Schlendere durch die Altstadt, entdecke die Fußgängerzone rund um die Via del Prione und spaziere anschließend entlang der Uferpromenade.
Danach fährst du weiter nach Portovenere, das deutlich kleiner und ruhiger ist. Besonders sehenswert sind die bunten Häuser am Hafen, die Chiesa di San Pietro und das oberhalb des Ortes gelegene Castello Doria. Von der Kirche hast du einen schönen Blick auf das Meer und die vorgelagerten Inseln.
Für den Nachmittag kannst du dir etwas Zeit nehmen, um entlang der Küste zu spazieren oder an einer der kleinen Buchten eine Pause am Meer einzulegen. So lässt sich der Tag entspannt zwischen Stadt, Küste und historischen Sehenswürdigkeiten verbringen.
In La Spezia gibt es mehrere Parkhäuser und öffentliche Parkplätze rund um das Zentrum. Von dort erreichst du die Altstadt und den Hafen bequem zu Fuß.
In Portovenere sind Parkplätze besonders in der Hauptsaison begrenzt. Am besten kommst du möglichst früh und nutzt die ausgewiesenen Parkbereiche außerhalb des historischen Ortskerns.
Für die Übernachtung kannst du entweder in Portovenere bleiben oder eine Unterkunft in La Spezia wählen. In beiden Orten findest du Hotels, B&Bs und Ferienwohnungen.
Zeit vor Ort: ca. 1 Tag
Weiterfahrt nach Lerici: ca. 30–40 Minuten
Finale Ligure verbindet historische Sehenswürdigkeiten mit schönen Stränden und ist deshalb ein guter Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Westen.
Besonders sehenswert ist Finalborgo, ein historischer Ortsteil mit mittelalterlichen Mauern, kleinen Gassen und schönen Plätzen.
Anschließend kannst du dich an einem der Strände rund um Finale Ligure entspannen. Die Küste bietet mehrere Möglichkeiten zum Baden und Sonnen.
Rund um das Zentrum und die verschiedenen Ortsteile gibt es zahlreiche Parkmöglichkeiten. In der Hauptsaison kann die Parkplatzsuche jedoch etwas länger dauern.
Finale Ligure verfügt über eine große Auswahl an Hotels, B&Bs und Ferienwohnungen.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Alassio: ca. 30–40 Minuten
Heute verlässt du die Küste und fährst ins ligurische Hinterland. Dolcedo liegt malerisch im Prino-Tal und bietet mit seinen historischen Steinhäusern, kleinen Gassen und alten Brücken einen schönen Kontrast zu den bekannten Küstenorten.
Schlendere durch das Zentrum und entdecke die Piazza San Tommaso mit der gleichnamigen Kirche. Besonders schön ist der Blick auf die Häuser, die sich entlang des Flusses Prino und an den Hängen des Tals verteilen.
Anschließend geht es weiter zu den Laghetti di Lecchiore, einer kleinen natürlichen Badestelle oberhalb von Lecchiore. Mehrere natürliche Becken liegen zwischen Felsen und Wald und eignen sich bei warmem Wetter für eine Abkühlung. Der Weg dorthin führt durch die ruhige Landschaft des ligurischen Hinterlands.
Damit bietet der Tag eine schöne Mischung aus historischem Dorf und Natur. Nach dem Besuch der Laghetti kannst du anschließend wieder Richtung Küste fahren.
In und rund um das Ortszentrum gibt es einige Parkmöglichkeiten. Von dort kannst du Dolcedo bequem zu Fuß erkunden.
Die Parkmöglichkeiten direkt an den Laghetti sind begrenzt. Am besten informierst du dich vor Ort über die ausgewiesenen Parkplätze und gehst das letzte Stück zu Fuß.
Für die Übernachtung kannst du entweder im Hinterland rund um Dolcedo oder wieder an der Küste bei Imperia bleiben. Im Hinterland gibt es kleinere B&Bs, Ferienwohnungen und Landhäuser.
Zeit vor Ort: ca. 1 Tag
Weiterfahrt nach Imperia: ca. 20–30 Minuten
Imperia besteht aus mehreren historischen Ortsteilen und liegt direkt am Mittelmeer. Besonders sehenswert ist Porto Maurizio mit seinen engen Gassen und dem historischen Zentrum.
Auch der Bereich rund um Borgo Marina lädt zu einem Spaziergang am Wasser ein. Für eine Badepause bietet sich unter anderem die Spiaggia d’Oro an.
Imperia ist insgesamt deutlich ruhiger als viele bekannte Küstenorte und eignet sich deshalb gut für einen entspannten Tag.
In den verschiedenen Stadtteilen findest du öffentliche Parkplätze und Parkhäuser. Rund um das Zentrum kann es in der Hauptsaison voller werden.
Neben Hotels gibt es zahlreiche B&Bs und Ferienwohnungen, teilweise mit Meerblick.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Sanremo: ca. 30 Minuten
Sanremo ist vor allem als elegante Küstenstadt und Austragungsort des berühmten Sanremo-Musikfestivals bekannt.
Im historischen Viertel La Pigna kannst du durch enge Gassen und über kleine Plätze schlendern. Sehenswert ist außerdem die Madonna della Costa, die oberhalb der Stadt liegt und einen schönen Blick über Sanremo bietet.
Anschließend bleibt Zeit für die Promenade und die Strände der Stadt.
Rund um das Zentrum gibt es mehrere Parkhäuser und Parkmöglichkeiten. Für einen Tagesbesuch ist es sinnvoll, das Auto etwas außerhalb des historischen Zentrums abzustellen.
Sanremo bietet eine große Auswahl an Hotels, B&Bs und Ferienwohnungen in unterschiedlichen Preisklassen.
Zeit vor Ort: 1 Tag
Weiterfahrt nach Dolceacqua: ca. 40 Minuten
Zum Abschluss deiner Ligurien-Rundreise geht es nach Dolceacqua. Das mittelalterliche Dorf im Hinterland gehört zu den schönsten Orten im Westen Liguriens.
Besonders sehenswert ist die historische Ponte Vecchio, eine steinerne Bogenbrücke über den Fluss Nervia. Dahinter beginnt die Altstadt mit ihren engen Gassen und kleinen Plätzen.
Oberhalb des Ortes thront das Castello dei Doria, von dem du einen schönen Blick über Dolceacqua und das umliegende Tal hast.
Nach dem Besuch von Dolceacqua kannst du deine Rückfahrt antreten.
Am Ortsrand gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Von dort erreichst du die historische Altstadt bequem zu Fuß.
Wenn du deine Reise entspannt ausklingen lassen möchtest, kannst du noch eine Nacht in Dolceacqua verbringen. Es gibt kleinere Hotels, B&Bs und Ferienwohnungen.
Zeit vor Ort: ca. 1 Tag
Anschließend: Rückfahrt nach Hause
Für eine Rundreise durch Ligurien sind vor allem Frühling und Herbst empfehlenswert.
Im April und Mai sind die Temperaturen meist angenehm für Stadtbesichtigungen, Wanderungen und Ausflüge entlang der Küste. Gleichzeitig ist die Region noch nicht so stark besucht wie in den Sommermonaten.
Auch September und Oktober eignen sich gut für eine Rundreise. Das Meer ist nach dem Sommer noch angenehm warm und die Temperaturen sind häufig milder als im Hochsommer.
Die Sommermonate sind dagegen heißer und beliebte Orte wie die Cinque Terre, Portofino und die Küstenorte deutlich stärker besucht. Gerade bei der Parkplatzsuche kann es dann schwieriger werden.
Wenn du möglichst entspannt reisen möchtest, sind die Monate außerhalb der Hauptsaison besonders interessant.
Die Kosten für eine 14-tägige Ligurien-Rundreise hängen stark von Reisezeit, Mietwagen, Unterkunft und deinen persönlichen Ansprüchen ab.
Neben dem Mietwagen und den Übernachtungen solltest du Kosten für Benzin, Parkplätze, mögliche Mautgebühren, Zugtickets, Eintrittsgelder und Restaurants einplanen.
Bei den Unterkünften hast du viele Möglichkeiten. Neben Hotels kannst du beispielsweise auf B&Bs, Ferienwohnungen, Apartments oder Agriturismi ausweichen.
Gerade im Hinterland von Ligurien findest du teilweise günstigere Unterkünfte als direkt an der Küste. In beliebten Orten wie Portofino oder den Cinque Terre können die Preise dagegen deutlich höher sein.
Für eine Rundreise durch Ligurien ist ein Mietwagen besonders praktisch, da du dadurch auch kleinere Orte und das Hinterland flexibel erreichen kannst.
Ein kleines oder mittelgroßes Fahrzeug ist dabei meist angenehmer als ein großes Auto. Gerade an der Küste und in den historischen Ortskernen sind die Straßen teilweise eng und kurvenreich.
Bei der Buchung solltest du neben dem Preis auch auf Versicherung, Tankregelung und Kilometerbegrenzung achten.
Die sogenannten ZTL-Zonen (Zona a Traffico Limitato) sind Bereiche mit eingeschränktem Autoverkehr. Sie kommen vor allem in historischen Ortskernen und Städten vor.
Die Zufahrten werden häufig kontrolliert. Wer ohne entsprechende Genehmigung in eine solche Zone fährt, kann später einen Bußgeldbescheid erhalten.
Unser Tipp: Informiere dich vor jeder Stadt darüber, wo du dein Auto abstellen kannst und ob deine Unterkunft innerhalb einer ZTL liegt.
Das Parken kann in Ligurien besonders in den Sommermonaten eine Herausforderung sein. Viele Küstenorte verfügen nur über begrenzte Parkmöglichkeiten und die Straßen sind teilweise sehr eng.
Informiere dich deshalb am besten vor der Ankunft über Parkplätze oder Parkhäuser und plane bei beliebten Orten etwas zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche ein.
In den Cinque Terre solltest du das Auto möglichst nicht benutzen. Stattdessen kannst du beispielsweise in Levanto parken und die einzelnen Orte bequem mit dem Zug erreichen.
Plane nicht jeden Tag komplett durch. Gerade Ligurien lebt von seinen kleinen Küstenorten, kurvenreichen Straßen, Aussichtspunkten und spontanen Zwischenstopps.
Bei einem Besuch der Cinque Terre solltest du genügend Zeit einplanen. Mit zwei Tagen kannst du die Dörfer deutlich entspannter erkunden, ohne von einem Ort zum nächsten hetzen zu müssen.
Informiere dich vor jeder Stadt über die ZTL-Zonen und Parkmöglichkeiten.
Wenn du beliebte Unterkünfte direkt an der Küste möchtest, solltest du besonders in der Hauptsaison frühzeitig buchen.
Für die Küstenstraßen solltest du etwas mehr Fahrzeit einplanen. Kurvenreiche Straßen und dichter Verkehr können die Fahrt deutlich verlängern.
Auch das Hinterland solltest du nicht auslassen. Orte wie Dolcedo und die Landschaft rund um die ligurischen Täler bieten einen schönen Kontrast zu den bekannten Küstenorten.
Und vor allem: Plane nicht zu viele Orte an einem Tag ein. Ligurien lässt sich am besten genießen, wenn du dir Zeit für die einzelnen Orte, Strände und die Landschaft nimmst.
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Du möchtest noch mehr von Ligurien entdecken? In unseren Reiseberichten über Ligurien findest du weitere Tipps, Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Inspiration für deine Reise.
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