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Sardiniens schönste Orte

Sardinien zählt zu den vielseitigsten Reisezielen im Mittelmeerraum und begeistert mit türkis blauem Meer, feinen Sandstränden und einer beeindruckenden Naturvielfalt. Die italienische Insel verbindet entspannte Strandtage mit kulturellen Highlights, kulinarischen Spezialitäten und ursprünglichen Landschaften im Inselinneren. 

Italien karte mit der Region Sardinien gelb markiert

Tipps für deinen Sardinien Urlaub

REISEZEIT

Die beste Reisezeit für Sardinien ist von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober. In diesen Monaten erwarten dich angenehme Temperaturen, viel Sonnenschein und ideale Bedingungen für Strandurlaub, Wanderungen und Rundreisen. Im Hochsommer von Juli bis August wird es sehr heiß und die beliebtesten Urlaubsorte sind deutlich stärker besucht.

ANREISE

Sardinien erreichst du am bequemsten mit dem Flugzeug. Die wichtigsten Flughäfen befinden sich in Cagliari, Olbia und Alghero und werden von vielen deutschen Städten direkt angeflogen. Alternativ kannst du mit dem Auto und der Fähre von Italien oder Frankreich auf die Insel reisen. Fährverbindungen bestehen unter anderem von Genua, Livorno und Civitavecchia.

FORTBEWEGUNG AUF SARDINIEN

Ein Mietwagen ist die beste Möglichkeit, Sardinien flexibel zu erkunden. Viele der schönsten Strände, Buchten und Bergdörfer sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar. Zwischen den größeren Städten verkehren Busse und Züge, für eine individuelle Rundreise ist jedoch ein Auto die komfortabelste Wahl.

Tipp: Besuche kleine Agriturismi oder familiengeführte Restaurants im Landesinneren. Dort genießt du oft die authentischste sardische Küche zu fairen Preisen.

Die schönsten Strände und Sehenswürdigkeiten Sardiniens

Cala Goloritzé

Cala Goloritzé zählt zu den spektakulärsten Buchten Sardiniens und liegt an der Ostküste im Golf von Orosei. Die kleine Bucht ist berühmt für ihr kristallklares, türkisfarbenes Wasser, die weißen Kieselsteine und den markanten Kalksteinfelsen, der über dem Strand aufragt. Die geschützte Bucht ist ein echtes Naturparadies und gehört zu den besonderen Highlights der sardischen Küste.

Tipps für Cala Goloritzé:

  • Die Bucht erreichst du über einen Wanderweg von der Hochebene Golgo bei Baunei. Für den Abstieg solltest du ungefähr 1,5 Stunden einplanen; der Rückweg bergauf dauert meist länger.

  • Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und Sonnenschutz sind wichtig, da der Weg steinig ist und es wenig Schatten gibt.

  • Der Zugang ist begrenzt und muss in der Regel vorab reserviert werden. Informiere dich vor deiner Tour über die aktuellen Regeln.

  • Das Wasser ist ideal zum Schnorcheln, allerdings solltest du wegen der Steine Badeschuhe mitnehmen.

  • Motorboote dürfen nicht direkt am Strand anlegen. Eine klassische Bootsanreise bis an den Strand ist daher nicht möglich.

  • Starte möglichst früh am Morgen, um die Wanderung bei angenehmeren Temperaturen zu machen.

  • Plane für den Ausflug inklusive Hin- und Rückweg am besten einen halben bis ganzen Tag ein.

Du möchtest die Cala Goloritzé genauer kennenlernen? In unserem Cala-Goloritzé-Reiseführer findest du alle wichtigen Informationen zur Anreise, zur Wanderung und praktische Tipps für deinen Besuch dieser traumhaften Bucht.

Cala Goloritzé auf Sardinien mit kristallklarem türkisblauem Wasser, weißem Kiesstrand und markanter Felsformation an der Küste Italiens

Alghero

Alghero gehört zu den schönsten Küstenstädten Sardiniens und ist für seine historische Altstadt, die Stadtmauer direkt am Meer und die katalanisch geprägte Architektur bekannt. Enge Gassen, kleine Plätze und gemütliche Cafés verleihen der Stadt eine besondere Atmosphäre. Auch die umliegende Küste mit ihren Stränden und beeindruckenden Felsformationen ist einen Besuch wert.

Tipps für Alghero:

  • Schlendere durch die historische Altstadt und entdecke die kleinen Gassen und Plätze.

  • Spaziere über die Bastioni Marco Polo, die historische Uferpromenade mit schönem Blick auf das Meer.

  • Besuche die Cattedrale di Santa Maria im Herzen der Altstadt.

  • Die nahegelegene Grotta di Nettuno ist eine beeindruckende Tropfsteinhöhle, die du per Boot oder über eine Treppe an der Steilküste erreichen kannst.

  • Für eine Badepause eignet sich der Spiaggia di Maria Pia mit seinem hellen Sand und den Pinien.

  • Besonders schön ist Alghero am Abend, wenn die Sonne über dem Meer untergeht.

  • Plane für die Stadt mindestens einen halben bis ganzen Tag ein.

Grotta di Nettuno

Die Grotta di Nettuno gehört zu den beeindruckendsten Natursehenswürdigkeiten Sardiniens und liegt am steilen Küstenmassiv Capo Caccia nahe Alghero. Im Inneren der Tropfsteinhöhle erwarten dich faszinierende Stalaktiten und Stalagmiten, unterirdische Seen und beeindruckende Felsformationen. Bereits der Weg zur Höhle ist ein Erlebnis, denn die Landschaft rund um die steilen Klippen bietet spektakuläre Ausblicke auf das Meer.

Tipps für die Grotta di Nettuno:

  • Du erreichst die Höhle entweder mit dem Boot ab Alghero oder über die berühmte Treppe Escala del Cabirol mit mehr als 600 Stufen.

  • Plane für die Besichtigung der Höhle ungefähr eine Stunde ein, zusätzlich zur Anreise.

  • Trage bequeme Schuhe, besonders wenn du die Treppe hinuntergehst.

  • Informiere dich vorab über Öffnungszeiten, Bootsverbindungen und mögliche wetterbedingte Einschränkungen.

  • Verbinde den Besuch mit einem Abstecher zum Capo Caccia, dessen Aussichtspunkte einen beeindruckenden Blick auf die Küste bieten.

  • Besonders in der Hauptsaison empfiehlt es sich, früh anzureisen und Tickets beziehungsweise Bootsfahrten rechtzeitig zu organisieren.

Orgosolo

Orgosolo ist ein kleines Bergdorf im Herzen Sardiniens, das vor allem für seine farbenfrohen Wandmalereien bekannt ist. Die sogenannten Murales erzählen von der Geschichte der Insel, politischen Ereignissen und dem Alltag der sardischen Bevölkerung. Neben den kunstvollen Fassaden begeistert Orgosolo mit traditionellem Charme und seiner Lage in der beeindruckenden Berglandschaft des Supramonte.

Tipps für Orgosolo:

  • Murales entdecken: Schlendere durch die Gassen des Dorfes und entdecke die zahlreichen Wandbilder an Häusern und Mauern.

  • Zu Fuß erkunden: Das historische Zentrum lässt sich gut bei einem Spaziergang erkunden. Nimm dir Zeit, auch kleinere Seitenstraßen zu besuchen.

  • Sardische Kultur kennenlernen: Die Wandmalereien geben spannende Einblicke in die Geschichte und Traditionen der Insel.

  • Regionale Küche probieren: In den örtlichen Restaurants kannst du sardische Spezialitäten wie Porceddu (Spanferkel) oder traditionelle Pastagerichte genießen.

  • Mit Naturausflügen verbinden: Orgosolo eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Bergwelt des Supramonte.

  • Beste Reisezeit: Frühling und Herbst sind besonders angenehm, um das Dorf zu Fuß zu erkunden und die umliegende Landschaft zu erleben.

  • Zeit einplanen: Für einen Rundgang durch das Dorf solltest du etwa zwei bis drei Stunden einplanen.

La-Maddalena-Archipel

Der La-Maddalena-Archipel im Norden Sardiniens zählt zu den schönsten Naturlandschaften des Mittelmeers. Die Inselgruppe begeistert mit türkisblauem Wasser, weißen Sandstränden und kleinen Buchten, die von Granitfelsen eingerahmt werden. Besonders beliebt sind Bootsausflüge zu den Inseln Spargi, Budelli und Santa Maria. Auch die Hauptinsel La Maddalena lädt mit ihrem charmanten Ortskern und dem kleinen Hafen zum Bummeln ein.

Tipps für den La-Maddalena-Archipel:

  • Bootsausflug unternehmen: Bei einer Bootstour kannst du mehrere Inseln und abgelegene Buchten entdecken, die teilweise nur vom Wasser aus erreichbar sind.

  • Strände besuchen: Die Insel Spargi ist für ihre traumhaften Buchten bekannt. Auf Caprera findest du ebenfalls wunderschöne Strände und Naturpfade.

  • La Maddalena erkunden: Schlendere durch die Gassen des Hauptortes, besuche den Hafen und genieße die Atmosphäre der Insel.

  • Anreise planen: Fähren verkehren regelmäßig von Palau auf Sardinien zur Hauptinsel La Maddalena. Die Überfahrt dauert ungefähr 15 bis 20 Minuten.

  • Naturschutz beachten: Teile des Archipels stehen unter strengem Schutz. Informiere dich vorab über geltende Regeln für Strände, Bootsfahrten und das Ankern.

  • Beste Reisezeit: Von Mai bis Juni sowie im September ist es meist angenehm warm und etwas ruhiger als im Hochsommer.

  • Zeit einplanen: Für die Hauptinsel reicht ein Tagesausflug. Wenn du mehrere Inseln und Strände entdecken möchtest, lohnt sich ein ganzer Tag mit einer Bootstour.

Bosa

Bosa gehört zu den schönsten Orten an der Westküste Sardiniens und ist für seine bunten Häuser bekannt, die sich entlang des Flusses Temo bis hinauf zum mittelalterlichen Castello Malaspina ziehen. Enge Gassen, kleine Plätze und der historische Ortskern verleihen der Stadt einen besonderen Charme. Neben der farbenfrohen Architektur erwarten dich eine schöne Uferpromenade, regionale Spezialitäten und Strände in der näheren Umgebung.

Tipps für Bosa:

  • Altstadt erkunden: Spaziere durch die verwinkelten Gassen von Sa Costa und entdecke die bunten Häuser sowie kleine Geschäfte und Cafés.

  • Castello Malaspina besuchen: Von der Burg oberhalb der Stadt hast du einen herrlichen Blick über Bosa, den Fluss und die umliegende Landschaft.

  • Am Fluss Temo entlangspazieren: Die bunten Häuserfassaden am Flussufer gehören zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt.

  • Strände entdecken: Der Strand Bosa Marina liegt nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt und eignet sich gut für eine Badepause.

  • Küche und Wein probieren: In Bosa kannst du sardische Spezialitäten genießen. Die Gegend ist außerdem für den Malvasia-Wein bekannt.

  • Anreise genießen: Die Küstenstraße von Alghero nach Bosa ist landschaftlich besonders reizvoll und führt entlang beeindruckender Klippen und Aussichtspunkte.

  • Beste Reisezeit: Frühling und Herbst eignen sich ideal für einen Stadtbummel. Im Sommer kannst du den Besuch gut mit einem Strandtag verbinden.

  • Zeit einplanen: Für die Altstadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten solltest du etwa zwei bis vier Stunden einplanen.

Chia

Chia liegt an der Südküste Sardiniens und ist bekannt für seine langen Sandstrände, das türkisfarbene Wasser und die beeindruckende Dünenlandschaft. Die Region zählt zu den schönsten Badezielen der Insel und bietet eine Mischung aus naturbelassenen Buchten, mediterraner Vegetation und historischen Überresten. Besonders die Strände Su Giudeu und Cala Cipolla sind beliebte Ausflugsziele für alle, die Sardiniens Küste entdecken möchten.

Tipps für Chia:

  • Strand Su Giudeu besuchen: Der breite Sandstrand begeistert mit hellem Sand, klarem Wasser und einer vorgelagerten kleinen Insel.

  • Cala Cipolla entdecken: Die kleinere Bucht ist von Felsen und mediterraner Vegetation umgeben und eignet sich gut zum Schwimmen und Schnorcheln.

  • Torre di Chia besichtigen: Der historische Küstenturm bietet einen schönen Blick auf das Meer und die umliegenden Strände.

  • Natur beobachten: In den Lagunen der Umgebung lassen sich mit etwas Glück Flamingos und andere Wasservögel beobachten.

  • Beste Reisezeit: Mai, Juni und September eignen sich besonders gut für einen Strandbesuch. Im Juli und August ist es deutlich voller.

  • Mit Ausflügen verbinden: Chia lässt sich gut mit dem Küstenort Pula und der archäologischen Stätte Nora kombinieren.

  • Zeit einplanen: Für Chia lohnt sich mindestens ein halber Tag. Wenn du mehrere Strände erkunden und entspannen möchtest, kannst du problemlos einen ganzen Tag einplanen.

Cagliari

Cagliari ist die Hauptstadt Sardiniens und verbindet mediterranes Stadtleben mit Geschichte und schönen Stränden. Die Altstadt Castello liegt auf einem Hügel und begeistert mit engen Gassen, historischen Gebäuden und herrlichen Ausblicken auf den Golf von Cagliari. Neben Sehenswürdigkeiten wie der Bastione di Saint Remy und der Kathedrale lohnt sich auch ein Abstecher zum langen Sandstrand Poetto. Damit ist Cagliari ein ideales Ziel für alle, die Kultur, Kulinarik und Meer miteinander verbinden möchten.

Tipps für Cagliari:

  • Altstadt Castello erkunden: Schlendere durch die historischen Gassen und entdecke kleine Plätze, Kirchen und traditionelle Cafés.

  • Bastione di Saint Remy besuchen: Von der Aussichtsterrasse hast du einen beeindruckenden Blick über die Stadt und den Hafen.

  • Kathedrale von Cagliari besichtigen: Die Cattedrale di Santa Maria gehört zu den wichtigsten historischen Bauwerken der Stadt.

  • Am Poetto-Strand entspannen: Der weitläufige Sandstrand ist ideal zum Baden, Spazierengehen und für einen entspannten Nachmittag am Meer.

  • Flamingos beobachten: Im Naturpark Molentargius-Saline kannst du mit etwas Glück Flamingos in den Lagunen sehen.

  • Sardische Spezialitäten probieren: Probiere lokale Gerichte wie Fregola mit Meeresfrüchten oder die sardischen Ravioli Culurgiones.

  • Beste Reisezeit: Frühling und Herbst eignen sich besonders gut für Stadtbesichtigungen. Im Sommer kannst du Sightseeing mit einem Strandbesuch verbinden.

  • Zeit einplanen: Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten solltest du mindestens einen Tag einplanen. Zwei Tage bieten mehr Zeit für den Strand und die Umgebung.

La Pelosa

La Pelosa gehört zu den bekanntesten und schönsten Stränden Sardiniens und liegt nahe dem Küstenort Stintino im Nordwesten der Insel. Der Strand begeistert mit feinem, weißem Sand, flachem türkisblauem Wasser und einem traumhaften Blick auf den historischen Torre della Pelosa. Durch das karibisch anmutende Meer und die vorgelagerten Inseln ist La Pelosa ein echtes Highlight für einen Strandtag auf Sardinien.

Tipps für La Pelosa:

  • Am Strand entspannen: Das flache, klare Wasser eignet sich ideal zum Schwimmen und für einen entspannten Tag am Meer.

  • Torre della Pelosa bewundern: Der historische Wachturm auf einer kleinen vorgelagerten Insel ist eines der bekanntesten Fotomotive Sardiniens.

  • Früh anreisen: Besonders im Sommer ist der Strand sehr beliebt. Am Morgen ist es häufig ruhiger und du hast bessere Chancen auf einen guten Platz.

  • Zugang beachten: In der Hauptsaison ist der Strand teilweise nur mit vorheriger Reservierung zugänglich. Informiere dich vor deinem Besuch über die aktuellen Regeln.

  • Strandschutz berücksichtigen: La Pelosa ist ein geschützter Strand. Eine geeignete Strandmatte statt eines normalen Handtuchs kann vorgeschrieben sein; beachte die örtlichen Bestimmungen.

  • Mit Stintino verbinden: Der nahe gelegene Ort Stintino eignet sich für einen Spaziergang oder ein Essen in einem der Restaurants am Hafen.

  • Beste Reisezeit: Mai, Juni und September sind besonders angenehm. Im Juli und August ist das Wasser meist warm, der Strand aber deutlich voller.

  • Zeit einplanen: Für La Pelosa lohnt sich ein halber bis ganzer Tag, besonders wenn du schwimmen und die Umgebung erkunden möchtest.

Gola di Gorropu

Die Gola di Gorropu zählt zu den beeindruckendsten Natursehenswürdigkeiten Sardiniens und ist eine der tiefsten Schluchten Europas. Gewaltige Kalksteinwände, riesige Felsblöcke und eine wilde Landschaft machen die Schlucht zu einem besonderen Ziel für Naturliebhaber und Wanderer. Sie liegt im Supramonte-Gebirge im Osten der Insel und bietet ein völlig anderes Sardinien als die bekannten Traumstrände.

Tipps für die Gola di Gorropu:

  • Durch die Schlucht wandern: Der Weg führt zwischen hohen Felswänden hindurch und bietet spektakuläre Einblicke in die sardische Bergwelt.

  • Wanderung planen: Je nach Ausgangspunkt und Route solltest du mehrere Stunden für den Ausflug einplanen.

  • Feste Schuhe tragen: Der Weg führt teilweise über unebenes, steiniges Gelände.

  • Genügend Wasser mitnehmen: Besonders in den Sommermonaten kann es sehr heiß werden. Starte möglichst früh am Tag.

  • Beste Reisezeit: Frühling und Herbst sind ideal zum Wandern, da die Temperaturen meist angenehmer sind.

  • Mit Ausflügen verbinden: Die Schlucht lässt sich gut mit den Bergdörfern und Landschaften des Supramonte kombinieren.

Noch mehr Sardinien entdecken

Du möchtest noch mehr von Sardinien entdecken? In unseren Reiseberichten über Sardinien findest du weitere Tipps, Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Inspiration für deine Reise.

Karte mit den Sehenswürdigkeiten

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Essen & Spezialitäten in Sardinien

Porceddu

Sardinien ist nicht nur für seine traumhaften Strände und beeindruckenden Landschaften bekannt, sondern auch für eine besondere und traditionsreiche Küche. Viele Gerichte sind eng mit der Geschichte und den regionalen Produkten der Insel verbunden. Von herzhaften Fleisch- und Pastagerichten bis hin zu knusprigem Brot und süßen Spezialitäten gibt es auf Sardinien einiges zu entdecken.

Porceddu ist eines der bekanntesten Gerichte Sardiniens. Das Spanferkel wird traditionell langsam über offenem Feuer gegart und mit mediterranen Kräutern gewürzt. Besonders bei traditionellen Festen und in ländlichen Regionen gehört Porceddu zu den typischen Gerichten der Insel.

Culurgiones

Culurgiones sind sardische Teigtaschen, die je nach Region unterschiedlich gefüllt werden. Besonders bekannt ist die Variante mit Kartoffeln, Pecorino und Minze. Die kunstvoll verschlossenen Teigtaschen werden meist mit einer einfachen Tomatensauce serviert.

Fregola Sarda

Fregola Sarda sind kleine, geröstete Kügelchen aus Hartweizengrieß und gehören zu den typischen Pastaspezialitäten Sardiniens. Besonders beliebt ist Fregola mit Muscheln und einer leichten Tomatensauce – perfekt für die Nähe zum Meer.

Pane Carasau

Das hauchdünne und knusprige Pane Carasau ist eines der bekanntesten Brote Sardiniens. Das traditionelle Fladenbrot wurde ursprünglich als Proviant für sardische Hirten hergestellt und ist heute auf der ganzen Insel zu finden. Es wird häufig einfach mit Olivenöl und Salz gegessen oder als Beilage serviert.

Malloreddus alla Campidanese

Malloreddus sind kleine, gerillte sardische Nudeln, die häufig mit einer kräftigen Sauce aus Tomaten und sardischer Salsiccia serviert werden. Besonders bekannt ist die Variante aus dem Süden Sardiniens, die als Malloreddus alla Campidanese bezeichnet wird.

Bottarga

Eine besondere Delikatesse ist Bottarga, auch als sardischer Fischrogen bekannt. Dafür wird der Rogen der Meeräsche gesalzen, gepresst und getrocknet, wodurch er seinen intensiv würzigen Geschmack erhält. Bottarga wird häufig fein gerieben über Pasta gestreut oder in dünnen Scheiben mit Olivenöl serviert.

Pecorino Sardo

Pecorino Sardo ist ein traditioneller sardischer Schafskäse und gehört zu den wichtigsten Produkten der Insel. Je nach Reifegrad reicht sein Geschmack von mild und cremig bis kräftig und würzig. Besonders gut passt er zu Brot, Honig oder sardischen Spezialitäten.

Seadas

Auch Naschkatzen kommen auf Sardinien auf ihre Kosten. Seadas sind frittierte Teigtaschen, die traditionell mit einem milden Käse gefüllt und anschließend mit warmem Honig serviert werden. Die Kombination aus knusprigem Teig, Käse und süßem Honig macht sie zu einem beliebten sardischen Dessert.

Ausgewählte Erlebnisse für deinen Sardinien Urlaub

Eine weiße Segelyacht ankert vor einer grünen Küste mit felsigen Bergen im Hintergrund, ideal für einen entspannten Sardinien Urlaub am Meer.
Erkunde das La Maddalena-Archipel bei einer Bootsfahrt ab Palau oder La Maddalena in Begleitung eines mehrsprachigen ortskundigen Guides. Profitiere von zahlreichen Möglichkeiten zum Schwimmen, Schnorcheln und Sonnenbaden.
 
Ein Mann mit Schwimmweste und Kappe paddelt in einem blauen Schlauchboot auf dem ruhigen Meer während seinem Sardinien Urlaub im Sommer.
Fahre Kajak, schnorchle und suche im Golfo Aranci nach Delfinen. Erlebe die vielfältige Unterwasserwelt, gleite vorbei an der atemberaubenden Aussicht auf den Strand von Cala Moresca und die Insel Figarolo und genieße einen sardischen Aperitif.
 
Ein langer, von kunstvoll verzierten Steinsäulen gesäumter Gang in einem historischen Tempel mit warmem Licht und tiefen Schatten auf dem Boden.

Cagliari: Unterirdischer geführter Rundgang durch Cagliari

Begib dich auf eine Reise durch die Geschichte Cagliaris, während du 3 verschiedene unterirdische Stätten erkundest. Erweitere deine Tour mit einem geführten Rundgang durch die Altstadt oder einer Weinverkostung, je nach deiner Wahl.

Sardinien – weitere Reisetipps & Highlights

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