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Apuliens schönste Orte

Apulien, im Süden Italiens gelegen und als Absatz des italienischen Stiefels bekannt, begeistert mit traumhaften Küsten, historischen Städten, weißen Dörfern und mediterranem Flair. Entdecke die schönsten Orte, Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps für deinen nächsten Apulien Urlaub – von Alberobello und Locorotondo bis nach Polignano a Mare und Lecce.

Tipps für deinen Apulien Urlaub

DIE BESTE REISEZEIT

Die beste Reisezeit für Apulien sind das Frühjahr (April bis Juni) und der Herbst (September bis Oktober). Angenehme Temperaturen machen diese Monate ideal für Städtereisen, Strandbesuche und Ausflüge durch die malerischen Dörfer. Im Sommer locken die traumhaften Küsten und das warme Meer, während die Wintermonate mit mildem Klima und weniger Besuchern überzeugen.

ANREISE

Apulien ist bequem mit dem Flugzeug, Auto oder der Bahn erreichbar. Internationale Flughäfen befinden sich in Bari und Brindisi und werden von vielen europäischen Städten direkt angeflogen. Wer mit dem Auto anreist, erreicht die Region über das italienische Autobahnnetz. Zudem verbinden Fernzüge zahlreiche italienische Städte mit Apulien.

FORTBEWEGUNG

Ein Mietwagen ist die beste Wahl, um Apulien flexibel zu erkunden und auch abgelegene Strände sowie kleine Dörfer zu erreichen. Zwischen größeren Städten wie Bari, Lecce und Foggia verkehren regelmäßig Züge und Busse. In den historischen Altstädten lassen sich viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß entdecken.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten für deinen Apulien Urlaub

Alberobello

Alberobello in Apulien ist berühmt für seine einzigartigen Trulli – kleine, weiß getünchte Rundhäuser mit charakteristischen kegelförmigen Steindächern. Die außergewöhnliche Architektur macht den Ort zu einem der bekanntesten Reiseziele Süditaliens und brachte ihm den Status als UNESCO-Welterbe ein. Beim Spaziergang durch die engen Gassen entdeckst du historische Häuser, kleine Geschäfte und schöne Aussichtspunkte über die Dächer der Stadt.

Tipps für Alberobello:

  • Rione Monti erkunden: In diesem bekannten Viertel stehen besonders viele Trulli, in denen sich heute Souvenirläden, Cafés und kleine Geschäfte befinden.

  • Aia Piccola besuchen: Das ruhigere Viertel vermittelt einen authentischeren Eindruck vom traditionellen Leben in den Trulli.

  • Trullo Sovrano besichtigen: Das zweistöckige Gebäude ist einer der ungewöhnlichsten Trulli des Ortes und beherbergt ein kleines Museum.

  • Aussicht genießen: Von erhöhten Aussichtspunkten kannst du die charakteristischen Dächer besonders gut fotografieren.

  • Früh kommen: Am Vormittag ist es meist ruhiger als zur Mittagszeit, wenn viele Tagesausflügler unterwegs sind.

  • Mit anderen Orten verbinden: Alberobello lässt sich gut mit Locorotondo, Martina Franca oder den Grotten von Castellana kombinieren.

  • Beste Reisezeit: Frühling und Herbst eignen sich besonders gut für einen entspannten Rundgang. Im Sommer kann es heiß und voll werden.

  • Zeit einplanen: Für die wichtigsten Viertel und Sehenswürdigkeiten reichen etwa zwei bis vier Stunden.

Du möchtest die berühmten Trulli in Alberobello genauer kennenlernen? In unserem Alberobello-Reiseführer findest du die schönsten Sehenswürdigkeiten, Wissenswertes über die traditionellen Rundhäuser und praktische Tipps für deinen Besuch.

Ostuni

Ostuni, auch als „Weiße Stadt“ bekannt, gehört zu den schönsten Orten Apuliens. Die weiß getünchten Häuser schmiegen sich an einen Hügel und bilden mit ihren engen Gassen, kleinen Treppen und blumengeschmückten Balkonen ein malerisches Stadtbild. In der historischen Altstadt erwarten dich charmante Plätze, traditionelle Restaurants und die beeindruckende Kathedrale Santa Maria Assunta. Von verschiedenen Aussichtspunkten genießt du außerdem einen herrlichen Blick über die umliegenden Olivenhaine bis zur Adriaküste.

Tipps für Ostuni:

  • Altstadt erkunden: Schlendere durch die verwinkelten Gassen und entdecke die weißen Häuser, kleinen Geschäfte und gemütlichen Cafés.

  • Kathedrale besuchen: Die Cattedrale di Santa Maria Assunta beeindruckt mit ihrer kunstvollen Fassade und der großen Rosette.

  • Aussicht genießen: Von den Aussichtspunkten am Rand der Altstadt hast du einen schönen Blick auf die Olivenhaine und bei guter Sicht bis zum Meer.

  • Regionale Spezialitäten probieren: In den Restaurants kannst du apulische Gerichte wie Orecchiette, Focaccia und frische Meeresfrüchte genießen.

  • Strände entdecken: Die Küste bei Ostuni bietet schöne Sandstrände und kleine Buchten. Mit dem Auto erreichst du sie in etwa 10 bis 20 Minuten, je nach Strand.

  • Mit anderen Orten verbinden: Ostuni lässt sich gut mit Alberobello, Locorotondo oder dem Naturschutzgebiet Torre Guaceto kombinieren.

  • Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis Oktober sind ideal für einen Stadtbummel bei angenehmen Temperaturen.

  • Zeit einplanen: Für die Altstadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten solltest du etwa zwei bis vier Stunden einplanen.

Faraglioni di Sant’Andrea

Die Faraglioni di Sant’Andrea zählen zu den eindrucksvollsten Natursehenswürdigkeiten an der Adriaküste Apuliens. Die markanten Kalksteinfelsen ragen aus dem türkisblauen Meer und wurden über Jahrtausende durch Wind und Wellen geformt. Besonders bekannt sind die natürlichen Felsbögen und bizarren Gesteinsformationen, die eine spektakuläre Kulisse für Fotos bieten. Die Felsen liegen nahe dem kleinen Küstenort Torre Sant’Andrea im Salento und sind ein beliebtes Ziel für einen Ausflug ans Meer.

Tipps für die Faraglioni di Sant’Andrea:

  • Felsformationen bestaunen: Spaziere entlang der Küste und entdecke die außergewöhnlichen Felsbögen und steil aufragenden Kalksteinfelsen.

  • Fotospots nutzen: Besonders bei ruhigem Wetter leuchtet das Wasser in kräftigen Türkistönen und bildet einen schönen Kontrast zu den hellen Felsen.

  • Baden und Schnorcheln: Bei ruhiger See bieten sich die natürlichen Einstiege ins Wasser zum Schwimmen und Schnorcheln an. Achte auf Strömungen und rutschige Felsen.

  • Früh anreisen: Im Sommer wird die Küste schnell voll. Am Morgen ist es meist ruhiger und die Temperaturen sind angenehmer.

  • Mit anderen Zielen verbinden: Die Faraglioni liegen nur wenige Kilometer von Torre dell’Orso entfernt. Auch Otranto eignet sich gut für einen zusätzlichen Ausflug.

  • Beste Reisezeit: Mai, Juni und September sind ideal, wenn du die Küste bei angenehmen Temperaturen und etwas weniger Andrang erleben möchtest.

  • Zeit einplanen: Für einen Spaziergang entlang der Felsen und eine Badepause reichen etwa ein bis zwei Stunden.

Nationalpark Gargano

Der Nationalpark Gargano im Norden Apuliens begeistert mit einer abwechslungsreichen Landschaft aus dichten Wäldern, felsigen Küsten, türkisblauen Buchten und malerischen Dörfern. Das Herzstück des Parks ist die Foresta Umbra, ein weitläufiger Buchenwald, der einen überraschenden Kontrast zur sonnigen Adriaküste bildet. Entlang der Küste erwarten dich spektakuläre Felsformationen, versteckte Strände und Aussichtspunkte. Der Nationalpark ist ein ideales Ziel für Naturliebhaber, Wanderer und alle, die eine andere Seite Apuliens entdecken möchten.

Tipps für den Nationalpark Gargano:

  • Foresta Umbra erkunden: Entdecke die schattigen Wanderwege des UNESCO-geschützten Buchenwaldes und genieße die Ruhe im Landesinneren.

  • Küste bei Vieste entdecken: Die Umgebung von Vieste bietet beeindruckende weiße Kalksteinklippen, kleine Buchten und schöne Strände.

  • Baia delle Zagare besuchen: Die Bucht ist für ihre markanten Felsnadeln im Meer bekannt. Beachte, dass der Strandzugang teilweise eingeschränkt sein kann.

  • Wandern und Natur erleben: Im Nationalpark findest du verschiedene Wanderwege durch Wälder und entlang der Küste. Informiere dich vorab über Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad.

  • Mit dem Auto unterwegs sein: Viele Aussichtspunkte und Naturgebiete lassen sich am besten mit dem Auto erreichen. Die kurvenreichen Straßen bieten unterwegs schöne Ausblicke.

  • Mit Orten kombinieren: Plane auch Besuche in Vieste, Peschici oder Monte Sant’Angelo ein, um Natur und apulische Kultur zu verbinden.

  • Beste Reisezeit: Mai, Juni und September eignen sich besonders gut für Wanderungen und Ausflüge. Im Sommer kannst du die Naturerlebnisse mit Badepausen verbinden.

  • Zeit einplanen: Für einzelne Ausflüge reicht ein Tag. Wenn du sowohl die Wälder als auch die Küste erkunden möchtest, sind zwei bis drei Tage empfehlenswert.

Bari

Bari ist die Hauptstadt Apuliens und verbindet süditalienisches Stadtleben mit Geschichte, Kultur und mediterranem Flair. Besonders sehenswert ist die Altstadt Bari Vecchia, deren enge Gassen von historischen Kirchen, kleinen Plätzen und traditionellen Häusern geprägt sind. Hier kannst du beobachten, wie Einheimische frische Pasta wie die berühmten Orecchiette herstellen. Neben bedeutenden Bauwerken wie der Basilika San Nicola lädt die lange Uferpromenade zu entspannten Spaziergängen am Meer ein.

Tipps für Bari:

  • Bari Vecchia erkunden: Schlendere durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und entdecke traditionelle Geschäfte, kleine Plätze und das alltägliche Leben.

  • Basilika San Nicola besuchen: Die romanische Kirche zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist ein bedeutender Wallfahrtsort.

  • Orecchiette-Straße entdecken: In der Strada Arco Basso kannst du häufig beobachten, wie Frauen die typische apulische Pasta von Hand herstellen.

  • Castello Normanno-Svevo besichtigen: Die mittelalterliche Burg am Rand der Altstadt vermittelt einen Einblick in die Geschichte Baris.

  • Am Lungomare spazieren: Die Uferpromenade bietet schöne Ausblicke auf die Adria und eignet sich besonders für einen Spaziergang am späten Nachmittag.

  • Apulische Küche probieren: Neben Orecchiette solltest du Focaccia barese probieren, eine regionale Spezialität mit Tomaten und Oliven.

  • Mit anderen Orten verbinden: Bari ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Polignano a Mare, Monopoli oder Alberobello.

  • Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis Oktober sind besonders angenehm für Stadtbesichtigungen.

  • Zeit einplanen: Für die Altstadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reicht ein Tag. Mit Museen und Ausflügen lohnt sich ein längerer Aufenthalt.

Polignano a Mare

Polignano a Mare gehört zu den schönsten Küstenorten Apuliens und liegt spektakulär auf weißen Kalksteinfelsen über der Adria. Die historische Altstadt begeistert mit weiß getünchten Häusern, engen Gassen und kleinen Balkonen mit Meerblick. Besonders bekannt ist der Strand Lama Monachile, der zwischen hohen Felswänden liegt und zu den beliebtesten Fotomotiven der Region zählt. Mit seiner Mischung aus mediterranem Flair, beeindruckender Küstenlandschaft und süditalienischer Küche ist Polignano a Mare ein ideales Ziel für einen Tagesausflug.

Tipps für Polignano a Mare:

  • Lama Monachile besuchen: Der Kiesstrand zwischen den Felsen ist das Wahrzeichen des Ortes. Im Sommer ist er sehr beliebt und schnell voll.

  • Altstadt erkunden: Schlendere durch die engen Gassen und entdecke kleine Plätze, Aussichtsterrassen und romantische Ecken mit Meerblick.

  • Ponte Borbonico überqueren: Von der Brücke hast du einen besonders schönen Blick auf den Strand und die markanten Felswände.

  • Aussichtspunkte entdecken: Entlang der Küste findest du mehrere Terrassen mit Blick auf die Felsen und das türkisfarbene Wasser.

  • Lokale Spezialitäten probieren: Probiere ein traditionelles Caffè speciale, eine Kaffeespezialität aus Polignano a Mare, oder frische apulische Gerichte in der Altstadt.

  • Bootstour unternehmen: Vom Wasser aus kannst du die zahlreichen Meereshöhlen und Felsformationen der Küste entdecken.

  • Mit anderen Orten verbinden: Monopoli liegt nur eine kurze Autofahrt entfernt und eignet sich gut für einen weiteren Ausflug.

  • Beste Reisezeit: Mai, Juni und September sind ideal für einen Besuch bei angenehmen Temperaturen und etwas weniger Andrang.

  • Zeit einplanen: Für die Altstadt, die Aussichtspunkte und den Strand solltest du etwa drei bis fünf Stunden einplanen.

Lecce

Lecce gilt als eine der schönsten Städte Apuliens und wird wegen ihrer prachtvollen Barockarchitektur oft als „Florenz des Südens“ bezeichnet. Die historische Altstadt begeistert mit kunstvoll verzierten Kirchen, eleganten Palästen und verwinkelten Gassen aus hellem Kalkstein. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Basilica di Santa Croce und die beeindruckende Piazza del Duomo. Neben Kultur und Geschichte bietet Lecce zahlreiche Cafés, Restaurants und ein lebendiges süditalienisches Stadtleben.

Tipps für Lecce:

  • Piazza del Duomo besuchen: Der eindrucksvolle Platz ist von barocken Gebäuden umgeben und gehört zu den schönsten Orten der Stadt.

  • Basilica di Santa Croce besichtigen: Die kunstvoll gestaltete Fassade ist ein Meisterwerk des leccesischen Barocks.

  • Römisches Amphitheater entdecken: Mitten im Stadtzentrum liegen die Überreste eines antiken Amphitheaters, das einst Tausenden Zuschauern Platz bot.

  • Altstadt erkunden: Schlendere durch die Gassen und entdecke kleine Geschäfte, historische Paläste und gemütliche Plätze.

  • Regionale Spezialitäten probieren: Typisch für Lecce sind das süße Gebäck Pasticciotto und die rustikale Blätterteigspezialität Rustico Leccese.

  • Mit der Küste verbinden: Die Adriaküste rund um Torre dell’Orso und die Küstenlandschaft bei Otranto eignen sich für einen zusätzlichen Ausflug.

  • Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis Oktober sind ideal für Stadtbesichtigungen bei angenehmen Temperaturen.

  • Zeit einplanen: Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reicht ein Tag. Wenn du Museen besuchen und die Stadt entspannt genießen möchtest, lohnt sich eine Übernachtung.

Monopoli

Monopoli ist ein charmantes Küstenstädtchen an der Adriaküste Apuliens und begeistert mit seinem historischen Hafen, weiß getünchten Häusern und kleinen Badebuchten. In der Altstadt führen enge Gassen zu hübschen Plätzen, Kirchen und Restaurants, während am Hafen traditionelle Fischerboote zwischen den historischen Gebäuden liegen. Anders als das oft sehr belebte Polignano a Mare wirkt Monopoli vielerorts etwas entspannter und eignet sich hervorragend, um Kultur, Strand und süditalienisches Lebensgefühl zu verbinden.

Tipps für Monopoli:

  • Historischen Hafen besuchen: Die bunten Fischerboote vor den hellen Häusern bilden eines der schönsten Fotomotive der Stadt.

  • Altstadt erkunden: Entdecke die verwinkelten Gassen, kleinen Plätze und die Basilica Cattedrale Maria Santissima della Madia.

  • Am Strand entspannen: Die Cala Porta Vecchia liegt direkt an der Altstadt und eignet sich für eine kurze Badepause.

  • Castello Carlo V besichtigen: Die historische Festung am Meer erinnert an die strategische Bedeutung der Küstenstadt.

  • Frischen Fisch genießen: In den Restaurants rund um den Hafen findest du typische apulische Fischgerichte und Meeresfrüchte.

  • Küstenbuchten entdecken: Rund um Monopoli gibt es zahlreiche kleine Buchten und Sandstrände, die sich gut mit dem Auto erreichen lassen.

  • Mit anderen Orten verbinden: Polignano a Mare liegt nur eine kurze Fahrt entfernt und lässt sich ideal mit Monopoli kombinieren.

  • Beste Reisezeit: Mai, Juni und September sind besonders angenehm für Stadtbesichtigungen und Strandtage.

  • Zeit einplanen: Für die Altstadt und den Hafen reichen etwa drei bis vier Stunden. Mit einem Strandbesuch kannst du problemlos einen ganzen Tag verbringen.

Locorotondo

Locorotondo zählt zu den schönsten Dörfern Apuliens und liegt auf einem Hügel im Herzen des Valle d’Itria. Der Ort ist bekannt für seine strahlend weißen Häuser, blumengeschmückten Balkone und gepflegten Gassen, die dem historischen Zentrum eine besonders romantische Atmosphäre verleihen. Rund um Locorotondo erstrecken sich Weinberge, Olivenhaine und typische Trulli-Häuser. Das Dorf eignet sich hervorragend für einen entspannten Zwischenstopp auf einer Rundreise durch Apulien.

Tipps für Locorotondo:

  • Altstadt erkunden: Schlendere durch die engen, weiß getünchten Gassen und entdecke kleine Plätze, traditionelle Häuser und blumengeschmückte Balkone.

  • Aussicht über das Valle d’Itria genießen: Am Rand des historischen Zentrums findest du schöne Aussichtspunkte auf die umliegende Landschaft mit Weinbergen und Trulli.

  • Chiesa Madre di San Giorgio besuchen: Die Kirche gehört zu den wichtigsten Bauwerken des Ortes und prägt das historische Zentrum.

  • Regionale Spezialitäten probieren: In den Restaurants kannst du apulische Gerichte und den regionalen Weißwein Locorotondo DOC genießen.

  • Durch die Umgebung fahren: Die Landschaft rund um das Dorf lässt sich besonders schön mit dem Auto oder Fahrrad erkunden.

  • Mit anderen Orten verbinden: Alberobello, Martina Franca und Cisternino liegen in der Nähe und eignen sich ideal für weitere Zwischenstopps.

  • Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis Oktober sind ideal für Spaziergänge und Ausflüge durch das Valle d’Itria.

  • Zeit einplanen: Für die Altstadt und die wichtigsten Aussichtspunkte reichen etwa ein bis zwei Stunden. Kombiniert mit einem Restaurantbesuch lohnt sich ein halber Tag.

Castel del Monte

Das Castel del Monte gehört zu den außergewöhnlichsten historischen Bauwerken Süditaliens. Die achteckige Burg wurde im 13. Jahrhundert unter Kaiser Friedrich II. errichtet und ist für ihre ungewöhnliche geometrische Architektur bekannt. Auf einem Hügel in der Landschaft Apuliens gelegen, bietet sie einen eindrucksvollen Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region. Seit 1996 gehört das Bauwerk zum UNESCO-Welterbe.

Tipps für Castel del Monte:

  • Die Burg besichtigen: Entdecke den achteckigen Grundriss, den Innenhof und die historischen Räume des außergewöhnlichen Bauwerks.

  • Architektur bewundern: Achte auf die geometrische Gestaltung und die achteckigen Türme, die Castel del Monte so einzigartig machen.

  • Ausblick genießen: Rund um die Burg kannst du den Blick über die hügelige Landschaft des apulischen Hinterlands schweifen lassen.

  • Besuch planen: Informiere dich vorab über Öffnungszeiten, Eintrittspreise und mögliche Shuttleverbindungen vom Parkplatz zur Burg.

  • Mit anderen Zielen verbinden: Castel del Monte lässt sich gut mit der Küstenstadt Trani oder einem Besuch in Bari kombinieren.

  • Beste Reisezeit: Frühling und Herbst sind ideal für die Besichtigung und Spaziergänge in der Umgebung.

  • Zeit einplanen: Für die Besichtigung und die Umgebung solltest du etwa zwei bis drei Stunden einplanen.

Matera

Nur wenige Kilometer außerhalb Apuliens- Matera zählt zu den faszinierendsten Städten Italiens und ist vor allem für die Sassi di Matera bekannt. Die historischen Viertel bestehen aus Höhlenwohnungen, in den Fels gehauenen Kirchen und dicht aneinandergebauten Steinhäusern, die sich spektakulär über einen Hang erstrecken. Die jahrtausendealte Siedlung gehört zum UNESCO-Welterbe und diente bereits mehrfach als Filmkulisse. Besonders bei Sonnenuntergang entfaltet Matera mit seinen warmen Steintönen eine einzigartige Atmosphäre.

Tipps für Matera:

  • Sassi di Matera erkunden: Schlendere durch die historischen Viertel Sasso Caveoso und Sasso Barisano mit ihren engen Gassen und Höhlenhäusern.

  • Aussichtspunkte besuchen: Von der Piazza Vittorio Veneto und weiteren Terrassen genießt du beeindruckende Blicke über die Felsenstadt.

  • Höhlenkirchen entdecken: Besuche eine der historischen Felsenkirchen, die mit Fresken und ihrer besonderen Architektur beeindrucken.

  • Casa Grotta besichtigen: In einem rekonstruierten Höhlenhaus erfährst du, wie Menschen früher in Matera gelebt haben.

  • Sonnenuntergang erleben: Am Abend werden die Steinhäuser in warmes Licht getaucht – eine besonders schöne Zeit für Fotos.

  • Lokale Küche probieren: Typisch für die Region sind das Brot von Matera, hausgemachte Pasta und Gerichte mit Hülsenfrüchten.

  • Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis Oktober eignen sich besonders gut, um die Stadt zu Fuß zu erkunden.

  • Zeit einplanen: Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten solltest du mindestens einen Tag einplanen. Mit Museen, Höhlenkirchen und einem entspannten Abend lohnt sich eine Übernachtung.

Noch mehr Apulien entdecken

Du möchtest noch mehr von Apulien entdecken? In unseren Reiseberichten über Apulien findest du weitere Tipps, Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Inspiration für deine Reise. Inspiration für deine Reise.

Karte mit den Sehenswürdigkeiten

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Essen & Spezialitäten in Apulien

Orecchiette

Apulien ist nicht nur für seine weißen Küstenorte und traumhaften Strände bekannt, sondern auch für seine traditionelle Küche. Frisches Gemüse, Olivenöl, Käse und regionale Zutaten spielen dabei eine wichtige Rolle.

Eine der bekanntesten Spezialitäten Apuliens sind Orecchiette. Die kleinen, ohrförmigen Nudeln werden traditionell mit Stängelkohl (Cime di rapa), Knoblauch, Olivenöl und Chili zubereitet. Besonders beliebt ist dieses einfache, aber aromatische Gericht in der Region rund um Bari.

Focaccia barese

Die Focaccia barese stammt aus Bari und ist eine beliebte Spezialität Apuliens. Der weiche Teig wird mit kleinen Tomaten, Oliven und Olivenöl belegt und außen goldbraun gebacken. Sie eignet sich hervorragend als Snack für unterwegs oder als kleine Mahlzeit zwischendurch.

Burrata

Die Burrata ist eine cremige Käsespezialität aus Apulien. Sie besteht aus einer äußeren Hülle aus Mozzarella und einer weichen Füllung aus Sahne und Käsefasern. Besonders gut schmeckt sie mit frischen Tomaten, Basilikum und hochwertigem Olivenöl.

Pasticciotto

Das Pasticciotto ist ein traditionelles Süßgebäck aus dem Salento im Süden Apuliens. Die goldbraune Mürbeteighülle umschließt eine cremige Vanillefüllung. Besonders zum Frühstück oder zum Kaffee wird das Gebäck gerne noch warm genossen.

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