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Sardiniens schönste Wanderwege

Spektakuläre Schluchten, beeindruckende Felsformationen und türkisblaues Meer machen das Wandern auf Sardinien zu einem besonderen Erlebnis. Entdecke abwechslungsreiche Wanderwege zwischen dem Supramonte, wilden Küstenlandschaften und versteckten Buchten.

Beste Reisezeit zum Wandern auf Sardinien

Die beste Zeit zum Wandern auf Sardinien ist im Frühjahr und Herbst. Besonders April bis Mai sowie September und Oktober bieten angenehme Temperaturen und gute Bedingungen für längere Wanderungen. Im Juli und August kann es dagegen sehr heiß werden – vor allem auf wenig schattigen Wegen.

Mein Tipp: Wenn du Wandern und Baden verbinden möchtest, sind Mai, Juni, September und Oktober besonders interessant. So kannst du tagsüber die Landschaft erkunden und anschließend noch im Meer baden.

Die schönsten Wanderwege auf Sardinien

Cala Goloritzé – eine der schönsten Buchten Sardiniens

Die Cala Goloritzé liegt an der Ostküste Sardiniens im Golf von Orosei und gehört zu den bekanntesten und schönsten Buchten der Insel. Die kleine Bucht beeindruckt mit türkisblauem Wasser, weißen Kieselsteinen und den markanten Kalksteinfelsen, die sie umgeben. Besonders bekannt ist der markante Felsbogen und die rund 140 Meter hohe Felsnadel Punta Caroddi.

Der Weg zur Cala Goloritzé führt durch die beeindruckende Landschaft des Supramonte. Der Hinweg verläuft überwiegend bergab, während auf dem Rückweg einige Höhenmeter wieder bewältigt werden müssen. Die Wanderung ist gut machbar, erfordert aufgrund des teilweise steinigen Weges aber festes Schuhwerk und etwas Trittsicherheit.

Die Cala Goloritzé ist außerdem nur zu Fuß oder auf dem Seeweg erreichbar. Wer die Bucht in Ruhe genießen möchte, sollte möglichst früh starten, da sie besonders in den Sommermonaten sehr beliebt ist.

Schwierigkeit: mittel
Highlight: türkisblaues Wasser und die markante Felsnadel Punta Caroddi
Region: Golf von Orosei / Supramonte

Cala Goloritzé auf Sardinien mit kristallklarem türkisblauem Wasser, weißem Kiesstrand und markanter Felsformation an der Küste Italiens

Gola Gorropu – durch eine der beeindruckendsten Schluchten Europas

Die Gola Gorropu liegt im Supramonte zwischen der Barbagia und der Ogliastra und gehört zu den spektakulärsten Naturhighlights Sardiniens. Die Kalksteinschlucht wurde über Jahrtausende vom Fluss Flumineddu geformt und besitzt teilweise bis zu rund 500 Meter hohe Felswände.

Schon der Weg zur Schlucht ist beeindruckend. Je nach gewähltem Ausgangspunkt führen verschiedene Wege hinunter in die Schlucht. Dort wird der Weg zunehmend felsiger und anspruchsvoller.

Für die Wanderung sollte man deshalb festes Schuhwerk und Trittsicherheit mitbringen. Wer nur eine einfache Spazierwanderung sucht, ist hier nicht unbedingt richtig.

Schwierigkeit: mittel bis schwer
Highlight: gewaltige Felswände und enge Schlucht
Region: Supramonte

Punta La Marmora – der höchste Gipfel Sardiniens

Die Punta La Marmora liegt im Gennargentu-Gebirge im Zentrum Sardiniens und ist mit 1.834 Metern der höchste Berg der Insel. Der Gipfel bietet einen beeindruckenden Blick über die weitläufige Berglandschaft Sardiniens und bei klarer Sicht sogar bis zur Küste.

Der Aufstieg führt durch eine ursprüngliche und abwechslungsreiche Landschaft mit felsigen Abschnitten, grünen Hängen und nur wenigen Bäumen. Besonders beliebt ist die Wanderung über den Arcu su Pirastu, von wo aus der Gipfel über einen gut erkennbaren Bergweg erreicht wird.

Für die Wanderung sollte man festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und etwas Kondition mitbringen. Das Wetter kann sich in den Bergen schnell ändern, weshalb eine gute Vorbereitung wichtig ist. Die Aussicht vom Gipfel macht den Aufstieg zu einem besonderen Erlebnis für Wanderfreunde.

Schwierigkeit: mittel
Highlight: Panoramablick vom höchsten Gipfel Sardiniens
Region: Gennargentu

Cala Luna – eine der schönsten Buchten am Golf von Orosei

Die Cala Luna liegt an der Ostküste Sardiniens am Golf von Orosei und zählt zu den bekanntesten Buchten der Insel. Die Kombination aus türkisblauem Wasser, hellem Sand und den imposanten Felswänden macht den Strand zu einem besonderen Naturhighlight. Besonders charakteristisch sind die großen natürlichen Höhlen direkt am Strand.

Die Cala Luna ist zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Wer die Bucht erwandern möchte, kann unter anderem von Cala Fuili aus starten. Der Weg führt durch die ursprüngliche Landschaft des Supramonte und bietet unterwegs immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste.

Für die Wanderung sollte man festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen. Alternativ lässt sich die Cala Luna in den Sommermonaten bequem mit einem Boot von verschiedenen Orten entlang der Küste erreichen.

Schwierigkeit: mittel
Highlight: natürliche Felsenhöhlen und türkisblaues Wasser
Region: Golf von Orosei / Supramonte

Cala Mariolu – türkisblaues Wasser und weiße Kieselsteine

Die Cala Mariolu liegt an der Ostküste Sardiniens am Golf von Orosei und gehört zu den schönsten Buchten der Insel. Besonders bekannt ist sie für ihr kristallklares, türkisblaues Wasser und die kleinen weißen und rosafarbenen Kieselsteine, die den Strand bedecken. Umgeben von steilen Kalksteinfelsen bietet die Bucht eine beeindruckende Kulisse.

Die Cala Mariolu ist vor allem mit dem Boot erreichbar. Wer die Bucht zu Fuß besuchen möchte, muss sich auf eine anspruchsvollere Wanderung durch das zerklüftete Gelände des Supramonte einstellen. Der Weg ist teilweise steil und felsig und sollte nicht unterschätzt werden.

Für eine Wanderung sind festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und Trittsicherheit wichtig. Wer es entspannter angehen möchte, kann die Cala Mariolu im Rahmen einer Bootstour entlang des Golfs von Orosei besuchen.

Schwierigkeit: schwer
Highlight: türkisblaues Wasser und weiße Kieselsteine
Region: Golf von Orosei / Supramonte

Tiscali – Wanderung zu einem Nuraghen-Dorf

Der Monte Tiscali liegt im Supramonte im Zentrum Sardiniens und beherbergt eine der außergewöhnlichsten archäologischen Stätten der Insel. In einer großen natürlichen Felsöffnung befindet sich das Nuraghen-Dorf Tiscali, dessen Überreste vermutlich zwischen dem 15. und 8. Jahrhundert v. Chr. entstanden sind.

Die Wanderung zum Tiscali führt durch die beeindruckende Landschaft des Supramonte mit steilen Felswänden, schroffen Kalksteinformationen und mediterraner Vegetation. Der Weg ist teilweise steinig und anspruchsvoll, bevor man die große Felsöffnung mit den Überresten des alten Dorfes erreicht.

Für die Wanderung sollte man festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und Trittsicherheit mitbringen. Besonders die letzten Abschnitte können etwas anspruchsvoller sein. Die Kombination aus Natur und Archäologie macht Tiscali zu einem besonderen Wanderziel auf Sardinien.

Schwierigkeit: mittel bis schwer
Highlight: Nuraghen-Dorf in einer natürlichen Felsöffnung
Region: Supramonte

Selvaggio Blu – eine der anspruchsvollsten Trekkingrouten Sardiniens

Der Selvaggio Blu führt entlang der spektakulären Ostküste Sardiniens durch die zerklüftete Landschaft des Supramonte und gilt als eine der anspruchsvollsten Trekkingrouten der Insel. Auf der mehrtägigen Tour wechseln sich schmale Küstenpfade, steile Felsabschnitte, Schluchten und abgelegene Buchten ab.

Die Route ist nicht durchgehend markiert und beinhaltet neben anspruchsvollen Wanderpassagen auch Kletterstellen, Abseilpassagen und teilweise schwierige Orientierung. Dadurch ist der Selvaggio Blu vor allem für erfahrene Wanderer mit entsprechender Berg- und Klettererfahrung geeignet.

Eine gute Vorbereitung ist besonders wichtig. Neben ausreichender Kondition sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im alpinen Gelände erforderlich. Viele Wanderer absolvieren die Tour mit einem erfahrenen Guide.

Schwierigkeit: sehr schwer
Highlight: spektakuläre Küstenlandschaft und abgelegene Buchten
Region: Golf von Orosei / Supramonte

Meine Tipps zum Wandern auf Sardinien

Früh starten

  • Gerade an der Ostküste kann die Sonne sehr intensiv sein. Bei Touren wie Cala Goloritzè sollte man möglichst früh losgehen.
 

Genug Wasser mitnehmen

  • Verlass dich nicht darauf, unterwegs Wasser nachfüllen zu können. Bei längeren Touren solltest du ausreichend Flüssigkeit dabeihaben.
 

Gute Wanderschuhe tragen

  • Viele Wege führen über felsiges und unebenes Gelände. Besonders im Supramonte sind feste Schuhe und Trittsicherheit wichtig.
 

Die Tour vorher planen

  • Nicht jede Wanderung auf Sardinien ist ein einfacher Spaziergang. Informiere dich vor dem Start über Länge, Höhenmeter, Schwierigkeit und aktuelle Bedingungen.
 

Hitze ernst nehmen

  • Eine Tour, die bei angenehmen Temperaturen gut machbar ist, kann im Hochsommer deutlich anstrengender werden. Starte früh und plane ausreichend Pausen ein.
 

Bei schwierigen Touren einen Guide nehmen

  • Gerade abgelegene Routen und anspruchsvolle Küsten-Treks solltest du nicht unterschätzen. Beim Selvaggio Blu und schwierigeren Abschnitten rund um den Golf von Orosei ist professionelle Begleitung besonders sinnvoll.
 

Wandern und Baden verbinden

  • Das Besondere am Wandern auf Sardinien ist die Kombination aus Bergen und Meer. Viele der schönsten Wanderungen führen durch eine wilde Berglandschaft hinunter zu traumhaften Buchten.
 
  • Besonders rund um Baunei und den Golf von Orosei kannst du genau das erleben: morgens durch den Supramonte wandern und anschließend in kristallklarem Wasser baden.
  • Cala Goloritzè ist dafür eines der besten Beispiele.

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